Produkte filtern
Hosen
Die Herrenhosenmode der 1950er Jahre war geprägt vom Kontrast zwischen traditioneller Eleganz und den ersten jugendlichen Protestkulturen. Zwei Stile repräsentieren diese Ära besonders stark: die elegante Swinghose und die rebellische Blue Jeans.
(12.62% gespart)
(28.78% gespart)
Die Swinghose
Die klassische Stoffhose der 1950er Jahre knüpfte an die weiten Schnitte der Jazz-Ära und der Zoot Suits an und war das Standardkleidungsstück für den modebewussten Mann – im Alltag wie zu Tanzveranstaltungen. Extrem weit geschnitten an den Oberschenkeln, oft mit tiefen Bundfalten (Pleats), lief sie nach unten schmaler zu (Karottenform) und endete in einem breiten Aufschlag. Getragen wurde sie sehr hoch, direkt auf der Taille – das streckte die Beine optisch und erforderte Hosenträger oder schmale Ledergürtel.
Die Blue Jeans
Angeführt von Ikonen wie Marlon Brando und James Dean wurde die einstige Arbeiterhose zum Symbol der Rock’n’Roll- und Rockabilly-Bewegung. Anders als moderne Skinny-Jeans waren die Jeans der Rockabillies robust, gerade und weit geschnitten – sie mussten Bewegungsfreiheit beim Motorradfahren und Tanzen bieten. Verwendet wurde ausschließlich schwerer, ungewaschener Raw Denim: steif, tiefblau, und erst durch monatelanges Tragen bekam er seine individuelle Abnutzung. Ein Muss war der breite Umschlag am Beinende (Turn-up), dazu schwere Ledergürtel mit großen Schnallen.
Die Hosenmode der 50er spiegelt den gesellschaftlichen Wandel perfekt wider: Die weite Swinghose stand für den gepflegten Look des Wirtschaftswunders, die Jeans brach mit den Konventionen und legte den Grundstein für die moderne Casual-Wear.