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Damenschuhe
Die Damen-Schuhmode der 1940er und 1950er Jahre war geprägt vom Kontrast zwischen kriegsbedingter Zweckmäßigkeit und dem darauffolgenden glamourösen Neubeginn des Mid-Century-Stils. Während die 40er Jahre robuste Keilabsätze und Plateaus brachten, feierten die 50er Jahre feminine Eleganz mit zarten Stilettos und spitzem Kitten Heel.
Die 40er Jahre
Der Zweite Weltkrieg beeinflusste die Mode stark. Leder war knapp, weshalb Schuster nach neuen Wegen suchten. Der Vielfalt tat dies jedoch keinen Abbruch.
Beliebt waren zum Beispiel Oxford-Schnürer: robuste Halbschuhe im maskulinen Stil mit kräftigen Absätzen, Lochmustern (Brogueing) oder Quasten, die Halt im Alltag gaben. Peep-Toes, Schuhe mit einer kleinen Öffnung an den Zehen, waren extrem beliebt – sie sparten Material und wirkten dennoch sommerlich-schick. Slingbacks mit Fersenriemchen und geschlossener oder leicht geöffneter Vorderkappe sorgten für einen luftigen, femininen Look. Mary Janes mit einem Riemen über dem Spann boten sicheren Halt und zierten sowohl flache als auch leicht erhöhte Alltagsschuhe.
Die 50er Jahre
Nach dem Krieg brach eine neue Ära an. Die Mode wurde luxuriös, und Christian Diors „New Look“ verlangte nach passendem Schuhwerk.
Pfennigabsätze (Stilettos) wurden der letzte Schrei: In dieser Dekade erfunden, machten sie den Fuß optisch schmaler. Kitten Heels waren niedrige, elegante Absätze für den Alltag – bequem darin zu laufen und doch feminin. Ballerinas wurden durch Leinwandstars wie Audrey Hepburn weltberühmt. Slingpumps mit Fersenriemchen galten als Inbegriff der Weiblichkeit.